Tigermücken biologisch
an der Quelle bekämpfen
Copex kombiniert Bti-Sofortwirkung mit lebenden Hüpferlingen (Copepoden) als Langzeit-Nützlinge in Regentonnen / Zisternen.
Lokal in Deutschland gezüchtet.
Tigermücken biologisch
an der Quelle bekämpfen
Copex kombiniert Bti-Sofortwirkung mit lebenden Hüpferlingen (Copepoden) als Langzeit-Nützlinge in Regentonnen / Zisternen.
Lokal in Deutschland gezüchtet.
So funktioniert's
Warum Copex?
In Deutschland gezüchtet
Unsere Hüpferlinge werden in Heidelberg gezüchtet und verpackt. Durch die lokale Produktion können wir vitale Kulturen bereitstellen und eine hohe Qualität bis zum Versand sicherstellen.
Copex setzt direkt dort an, wo Tigermücken entstehen: in der Brutstätte. Der hochselektive biologische Wirkstoff Bti tötet vorhandene Stechmückenlarven ab, während die Hüpferlinge (Megacyclops viridis) im Nachhinein vor allem frisch geschlüpfte Erstlarven fressen. So entsteht eine Kombination aus schneller Erstbekämpfung und biologischer Langzeitkontrolle in der Regentonne.
Bti und Hüpferlinge erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Bti wirkt gegen bereits vorhandene Larven, auch gegen größere Larvenstadien. Die Hüpferlinge übernehmen anschließend die langfristige Kontrolle, indem sie junge, frisch geschlüpfte Larven frühzeitig abtöten.
So wird die Regentonne / Zisterne als Massenbrutstätte nicht nur einmal behandelt, sondern langfristig biologisch neutralisiert.
Hüpferlinge wirken besonders gut gegen Erstlarven der Tigermücke. Größere Larven und Larven anderer Arten werden deutlich weniger zuverlässig reduziert.
Deshalb ist die Kombination mit Bti so wichtig: Bti reduziert vorhandene Larven, während die Hüpferlinge vor allem den zukünftigen Nachwuchs langfristig abtöten.
Durch die Kombination mit Bti ist eine sofortige Reduzierung der Larven schnell und nachhaltig zu erreichen.
Bti wirkt innerhalb von wenigen Stunden. Die Hüpferlinge fressen anschließend alle frisch schlüpfenden Larven.
Lassen Sie die Hüpferlinge nach Erhalt zunächst etwa eine Stunde an einem geschützten Ort liegen, damit sich die Temperatur langsam angleichen kann. Öffnen Sie im Anschluss vorsichtig den Beutel mit einer Schere. Geben Sie die Hüpferlinge anschließend vorsichtig in die Brutstätte.
Für eine umfassende Erstbehandlung empfehlen wir: zuerst Bti anwenden, danach die Hüpferlinge einsetzen. So werden vorhandene Larven reduziert, während die Hüpferlinge anschließend frisch geschlüpfte Larven vertilgen.
Ja. Sowohl Bti als auch Hüpferlinge sind für den Einsatz in Regentonnen / Zisternen gedacht, aus denen weiterhin Wasser zum Gießen entnommen werden kann. Ein wechselnder Wasserstand ist grundsätzlich kein Problem.
Damit die Hüpferlinge langfristig in der Tonne bleiben können, muss jedoch immer ausreichend Wasser im Fass verbleiben. Wir empfehlen, die Regentonne möglichst nicht komplett zu leeren und idealerweise mindestens etwa ein Drittel Wasser stehen zu lassen.
Hüpferlinge etablieren sich am besten in Regentonnen mit leicht organisch belastetem Wasser. Stark verschmutztes, fauliges oder sehr stark organisch belastetes Wasser kann die Ansiedlung erschweren.
Solche Bedingungen sind häufig auch für Tigermücken weniger attraktiv. Andere einheimische Mückenarten (z.B. Culex Arten) können dort jedoch weiterhin vorkommen. Bei sichtbarer Larvenpopulation kann Bti ergänzend eingesetzt werden.
Hüpferlinge eignen sich besonders für Wasserbehälter wie Regentonnen, Zisternen und ähnliche potentielle Brutstätten, in denen sich Tigermücken entwickeln können. Ideal sind Behälter, die längerfristig Wasser führen.
Nicht geeignet sind stark verschmutzte, faulige oder regelmäßig vollständig geleerte Behälter. Setzen Sie Hüpferlinge bitte nicht eigenständig in natürliche Gewässer wie Teiche, Bäche, Seen oder geschützte Biotope aus.
Am besten werden Bti und Hüpferlinge früh in der Saison (April/Mai) eingesetzt, sobald Regentonnen regelmäßig Wasser führen und die Temperaturen steigen. Auch bei bereits sichtbaren Larven ist der Einsatz sinnvoll: Zuerst reduziert Bti den vorhandenen Larvenbefall, anschließend unterstützen die Hüpferlinge die langfristige Kontrolle frisch geschlüpfter Erstlarven.
Kontrolle & Erwartung
Das kann vorkommen und bedeutet nicht automatisch, dass die Hüpferlinge nicht wirken. Hüpferlinge jagen besonders junge Larvenstadien der Tigermücke. Größere Larven oder Larven anderer, einheimischer Stechmückenarten können sich je nach Wasserqualität und Bedingungen trotzdem entwickeln.
Wenn nach einigen Wochen wieder größere Larven sichtbar sind, kann eine erneute Bti-Behandlung sinnvoll sein. Die Hüpferlinge bleiben dabei als biologische Langzeitkontrolle gegen junge Tigermückenlarven im Wasser aktiv.
Ja, unter geeigneten Bedingungen können Hüpferlinge in der Regentonne / Zisterne überwintern. Dafür sollte die Tonne nicht vollständig geleert werden und nicht komplett durchfrieren.
In normalen Wintern kann ein Restwasserbereich oft ausreichen, damit ein Teil der Population überlebt. Für eine möglichst zuverlässige Wirkung empfehlen wir dennoch, die Regentonne jedes Jahr neu mit Hüpferlingen zu besetzen.
Für die höchste Wahrscheinlichkeit einer stabilen und gesunden Population empfehlen wir mindestens einen jährlichen Nachbesatz. Besonders nach dem Winter oder nach vollständigem Entleeren der Regentonne / Zisterne ist ein erneuter Besatz notwendig.
Copepoden sind etwa 2,5 mm große, bewegliche Kleinkrebse und mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen. Mit einem feinmaschigen Kescher können die Hüpferlinge gefangen und in einem transparenten Gefäß mithilfe einer Lupe betrachtet werden.
Wenn sich Copepoden erfolgreich etabliert haben, findet man sie häufig frei schwimmend im Wasser.
Man erkennt sie besonders gut an ihrer charakteristischen "hüpfenden" Fortbewegungsweise.
Sicherheit & Herkunft
Nein. Bti ist ein hochselektiver biologischer Wirkstoff gegen bestimmte Mückenlarven. Er wirkt gezielt im Darm der Larven, nachdem er von ihnen aufgenommen wurde. Für Menschen, Haustiere, Vögel, Fische, andere Insekten und Pflanzen ist Bti unbedenklich. Das Wasser aus der Regentonne kann weiterhin zum Gießen verwendet werden.
Grund dafür ist der spezielle Wirkmechanismus: Bti wird erst im passenden Darmmilieu bestimmter Larven aktiviert — dieses Milieu besitzen Menschen, Haustiere, Fische, Vögel, andere Insekten und Pflanzen nicht.
Unsere einheimischen Hüpferlinge stammen ursprünglich aus lokalen (europäischen) Gewässern und werden von uns kontrolliert in Deutschland gezüchtet. Es handelt sich um Megacyclops viridis, eine in Europa heimische Copepoden-Art, die natürlicherweise in stehenden Kleingewässern vorkommt.
Für Copex werden die Tiere nicht importiert, sondern aus eigener Zucht bereitgestellt. Dadurch können wir mit robusten, regional angepassten Nützlingen arbeiten, die für den Einsatz in Regentonnen und Wasserbehältern besonders geeignet sind.